Les insolites

  • Der Ursprung der Gewalt

    Der Ursprung der Gewalt

    In der deutsch-französischen Produktion geht es um den Lehrer Nathan Fabre, der während eines Schulklassenbesuchs in der Gedenkstätte Buchenwald das Foto eines Häftlings entdeckt, der seinem Vater ähnelt. Für Nathan eröffnet sich damit eine Vergangenheit, die er zuvor nicht kannte. Zurück in der Heimat möchte er von seinem Vater wissen, ob es in der Familie einen Vorfall gab. Doch dieser blockt ab. Nathan hegt Zweifel und begibt sich daraufhin allein auf die Recherche. Dabei kommt ans Tageslicht, dass sein Großvater einst nach Buchenwald deportiert wurde und er jüdische Wurzeln hat. Der Film nimmt Bezug auf die Tragödie des Holocausts, ohne dabei dessen Gräueltaten ins Bild zu rücken. Der Film kommt im Mai in Frankreich ins Kino.

    der Ursprung(¨e)/l’origine - der Ursprung der Gewalt/L’origine de la violence - die Gedenkstätte/le mémorial - der Häftling(e)/le détenu – entdecken/découvrir - jdm ähneln/ressembler à qqn - der Vorfall(¨e)/l’incident, l’affaire - ab-blocken/refuser la discussion - Zweifel hegen/nourrir des doutes - sich auf die Recherche begeben/se mettre à faire des recherches – daraufhin/sur ce – dabei/ce faisant - ans Tageslicht kommen/se révéler – einst/jadis – jüdisch/juif - die Wurzel(n)/la racine - Bezug nehmen auf/faire référence à - die Gräueltaten/les atrocités - ins Bild rücken/faire apparaître à l’image

    Publié le 6/04/2016
  • Die Uni-Party als Finanz-Debakel

    Die Uni-Party als Finanz-Debakel

    Für eine Mensa-Party vor acht Jahren wurden Bands wie „Culcha Candela“ oder „Juli“ für Gagen bis zu 50 000 Euro gebucht. Die Fete sollte alles, was die Uni-Mensa bislang gesehen hatte, in den Schatten stellen: Größer, rauschender, mit echten Stars auf der Bühne. Doch Misskalkulation, das Überhören kritischer Stimmen und ausbleibendes Besucherinteresse ließen den Plan von Bochums großer Studenten-Sause nach hinten losgehen. Statt Plus-Minus-Null standen satte Verluste von mehr als 220 000 Euro unter dem Strich. Jetzt mussten Richter klären, wer für dies Finanz-Debakel haftet.

    die Mensa(-sen)/le restaurant universitaire - die Band(s)/le groupe – buchen/réserver, engager – bislang/jusque-là - etw in den Schatten stellen/reléguer qqch dans l’ombre – rauschend/bruyant, exubérant - die Bühne/la scène - die Misskalkulation/le mauvais calcul – überhören/ne pas écouter - die Stimme/la voix – ausbleibend/le manque de - die Sause/la nouba, la fête débridée - nach hinten los-gehen/mal tourner – statt/au lieu de - das Plus-Minus-Null/l’équilibre des dépenses et des recettes - unter dem Strich stehen/rester au bout du compte – satt/énorme - der Richter/le juge – klären/tirer au clair - für etw haften/répondre de qqch

    Publié le 16/03/2016
  • Gefeuert, weil er ein Mann ist

    Gefeuert, weil er ein Mann ist

    Sexuelle Belästigung hatten sie ihm vorgeworfen, einem Londoner Risikomanager der Deutschen Bank. Er bekam ein Disziplinarverfahren an den Hals und wurde schließlich entlassen. Doch der 44-Jährige klagte gegen seinen Rauswurf – und hat vor einem Londoner Arbeitsgericht Recht bekommen. Die Untersuchung war laut Gerichtsurteil davon beeinflusst, dass er ein Mann war. Gleich elf Frauen hatten sich über ihn beschwert. Er habe die Brüste von Kolleginen kommentiert, im Büro offen über Pornos gesprochen und zwei Frauen zu einem flotten Dreier eingeladen. Doch der Risikomanager, Jahresgehalt über eine Million Pfund, wehrte sich: Die Frauen seien nicht besser gewesen, sie hätten selbst einen deftigen Umgangston. Die Entlassung selbst sei diskriminierend. Viele Anschuldigungen seien nicht weiter untersucht, sondern einfach akzeptiert worden.

    Feuern/virer - die sexuelle Belästigung/le harcèlement sexuel - jdm etw vor-werfen(a,o,i)/reprocher qqch à qqn - das Disziplinarverfahren/la procédure disciplinaire - jdn entlassen/congédier, licencier qqn – klagen/porter plainte - der Rauswurf/le renvoi - das Arbeitsgericht/le tribunal du travail - Recht bekommen/obtenir gain de cause - die Untersuchung/l’enquête - laut/selon - das Gerichtsurteil/le prononcé - beeinflusst sein/être influencé – gleich/carrément - sich über jdn beschweren/se plaindre de qqn - die Brüste/la poitrine - der flotte Dreier/le plan à trois - ein-laden(u,a,ä) zu/inviter à - das Gehalt(¨er)/le salaire - das Pfund(e, aber 2-)/la livre Sterling - sich wehren/se défendre – deftig/cru - der Umgangston/le ton - die Entlassung/le licenciement - die Anschuldigung/l’accusation - nicht weiter untersuchen/ne pas vérifier plus avant

    Publié le 13/10/2015
  • ARD verhüllt Merkel

    ARD verhüllt Merkel

    Die Kanzlerin im schwarzen Tschador, hinter ihr der Reichstag mit Minaretten und Halbmond: Mit dieser Grafik stimmte vor Kurzem der „Bericht aus Berlin” in der ARD die Zuschauer auf einen Beitrag zur Flüchtlingskrise ein. „Schaffen wir das wirklich, oder sind wir überfordert? Wie verändert sich das Leben? Ja, wie reagieren wir, wenn Flüchtlinge Probleme haben – mit der Gleichstellung, mit Frauenrechten, mit Presse- und Meinungsfreiheit?” fragte Moderator Rainald Becker. Diese Fragen schürten Ängste, so der stellvertretende Chefredakteur des ARD-Hauptstadtstudios. Ängste schüre eher die ARD mit solchen Fotomontagen, meinten zahlreiche Zuschauer, die im Netz erboste Kommentare hinterließen. „Bildrhetorik der NPD/AfD/Pegida – Das ist kein konstruktiver Journalismus. Pfui!” empört sich ein Nutzer im populärsten Kommentar auf der Facebook-Seite der Sendung.

    ARD/1e chaîne de télé. publ. all. – verhüllen/voiler - der Reichstag/bâtiment abritant le parlement - der Halbmond/le croissant - jdn auf etw ein-stimmen/préparer qqn à qqch - der Bericht(e)/les nouvelles - der Zuschauer/le spectateur - der Beitrag(¨e)/le reportage - der Flüchtling(e)/le réfugié - es schaffen/y arriver - überfordert sein/être dépassé - die Gleichstellung/l’égalité des femmes et des hommes - die Frauenrechte/les droits de la femme - die Meinungsfreiheit/la liberté d’opinion - der Moderator/le présentateur – schüren/attiser – stellvertretend/adjoint – eher/plutôt – meinen/dire - das Netz/Internet – erbost/furieux - sich empören/s’indigner - der Nutzer/l’utilisateur, l’internaute

    Publié le 13/10/2015
  • Mehr Niederländer

    Mehr Niederländer

    Es gibt Klischees, die wirklich stimmen. Zum Beispiel, dass Holländer Wohnwagen lieben und besonders gern nach Deutschland reisen. Wie das Statistische Bundesamt in einer neuen Erhebung zum Tourismus mitteilt, verzeichneten die heimischen Campingplätze in der ersten Jahreshälfte 1,18 Millionen Übernachtungen ausländischer Gäste – mehr als die Hälfte davon geht auf das Konto niederländischer Urlauber. Das Reiseziel Deutschland erfreut sich nicht nur bei campingbegeisterten Nachbarn, sondern fast überall auf der Welt wachsender Beliebtheit.

    der Niederländer/le Néerlandais – stimmen/être exact - der Wohnwagen/la caravane - das Statistische Bundesamt/l’Office fédéral des statistiques - die Erhebung/le sondage - mit-teilen/communiquer – verzeichnen/enregistrer - die Jahreshälfte/le semestre - die übernachtung/la nuit(ée) – ausländisch/étranger - der Gast(¨e)/l’hôte - auf jds Konto gehen/revenir à qqn - das Reiseziel(e)/la destination de voyage - sich wachsender Beliebtheit erfreuen/jouir d’une popularité croissante - -begeistert/passionné de

    Publié le 14/09/2015
  • Eine Schweigeminute wird zum Download-Hit

    Eine Schweigeminute wird zum Download-Hit

    An der Spitze der österreichischen iTunes-Charts steht nichts. Auf dem Nummer-eins-Album der Amazon-Downloads: auch nichts. 99 Cent bzw. 1,29 Euro kostet die „Schweigeminute” des österreichischen Künstlers Raoul Haspel, die noch nicht einmal erhältlich, sondern bislang nur vorbestellbar ist. Zu hören wären 60 Sekunden Stille. Haspels „Schweigeminute” ist eine Schweigeminute für das Flüchtlingslager Traiskirchen südlich von Wien, in dem verheerende Umstände herrschen und viele Hundert Flüchtlinge praktisch obdachlos sind. Wer sich den leeren Track herunterlädt, setzt ein Zeichen und spendet den Kaufpreis. Der gesamte Erlös, versichert der Künstler, „geht zu 100% an Happy.thankyou.moreplease! & somit an Traiskirchen! Jeder Cent kommt an!”

    der Download(s)/le téléchargement - an der Spitze stehen/être en tête - bzw./voire - der Künstler/l’artiste - erhältlich sein/être en vente - vorbestellbar sein/être en prévente - die Stille/le silence - das Flüchtlingslager/le camp de réfugiés – verheerend/catastrophique - die Umstände/la situation – herrschen/régner – obdachlos/sans abri - sich … herunter-laden(u,a,ä)/télécharger … - der Track(s)/la bande-son - ein Zeichen setzen/faire un geste – spenden/faire don de - der Erlös/la recette – versichern/assurer – somit/par conséquent - an-kommen/arriver

    Publié le 14/09/2015
  • Ein Stinkefinger ziert jetzt die Berliner Cuvry-Brache

    Ein Stinkefinger ziert jetzt die Berliner Cuvry-Brache

    Es war ein Schock für Fans des Streetarts-Künstlers Blu: Im Dezember übertünchten Arbeiter sein weltbekanntes Kunstwerk an der Cuvry-Brache. Die Aktion hatte wohl einen gentrifizierungskritischen Hintergrund: Blu wollte mit der Übermalung verhindern, dass ein Immobilien-Investor aus dem Graffiti Nutzen ziehen könnte – weil ein Appartement mit Sicht auf das Kunstwerk wohl teuer verkauft werden könnte. Jetzt ist der Protest gegen den Investor grobschlächtiger: Auf der schwarzen Wand prangt ein etwas aus den Proportionen geratener Mittelfinger. Dazu gesellen sich Hass-Graffitis, von denen der Spruch “Fuck you” noch der harmloseste ist. Die Wand ist mittlerweile fast komplett beschmiert, von oben bis unten.

    der Stinkefinger/le doigt d’honneur – zieren/orner - die Brache/le terrain vague - der Künstler/l’artiste – übertünchen/badigeonner - das Kunstwerk(e)/l’œuvre d’art - die Gentrifizierung/l’embourgeoisement - der Hintergrund/le motif - die Übermalung/le badigeonnage – verhindern/éviter - aus … Nutzung ziehen(o,o)/tirer profit de … - mit Sicht auf/avec vue sur – grobschlächtig/grossier, vulgaire – prangen/s’étaler - aus den Proportionen geraten/disproportionné - der Mittelfinger/le majeur - sich zu gesellen/accompagner qqch – Hass/haineux – harmlos/inoffensif – mittlerweile/aujourd’hui – beschmieren/barbouiller

    Publié le 8/07/2015
  • Freiheit ohne Grenze

    Freiheit ohne Grenze

    Der Roman „Esra“ von Maxim Biller, 54, wurde vor zwölf Jahren verboten und zählt zu den wenigen literarischen Werken, die heute im deutschen Buchhandel nicht frei erhältlich sind. Zwei Frauen, eine Mutter und eine Tochter, sahen sich in Billers Roman als wiedererkennbar dargestellt, der Fall beschäftigte über mehrere Jahre die Gerichte, das Bundesverfassungsgericht bestätigte schließlich das Verbot. In dem Verfahren ging es um die Frage, ob die Freiheit der Kunst oder das Persönlichkeitsrecht höher zu bewerten sei. Nun soll in Israel eine hebräische Übersetzung erscheinen. Der deutsche Verleger Helge Malchow betrachtet diesen Schritt als zulässig, weil das deutsche Recht nur für Bücher gelte, die auch hierzulande erschienen. „Aufgrund der geographischen Entfernung und der fremden Sprache ist die Wiedererkennbarkeit der Protagonisten in Israel nicht gegeben“, sagt Malchow. Der Anwalt der Klägerinnen hingegen hält es für „rechtlich nicht zulässig“, dass „Esra“ in Israel in der ursprünglichen Fassung herauskommen soll. Ob juristische Schritte eingeleitet werden, steht noch nicht fest. Viele Jahre lang gab es übrigens eine dänische Übersetzung, die ganz ohne Probleme verkauft wurde.

    das Werk(e)/l’œuvre - im Buchhandel erhältlich sein/être disponible, vendu en librairie – wiedererkennbar/de façon reconnaissable - dar-stellen/présenter - der Fall(¨e)/le cas – beschäftigen/occuper - das Gericht(e)/le tribunal - das Bundesverfassungsgericht/la Cour constitutionnelle fédérale – bestätigen/confirmer - das Verfahren/la procédure, le procès - das Persönlichkeitsrecht/le droit de la personne, le respect de la vie privée – bewerten/estimer - die Übersetzung/la traduction - der Verleger/l’éditeur - als ... betrachten/considérer comme ... - der Schritt(e)/la démarche – zulässig/autorisé - das Recht gilt(a,o) für .../le droit s’applique à ... - aufgrund + gén./en raison de - die Entfernung/la distance - der Anwalt(¨e)/l’avocat - die Klägerin/la plaignante - etw für ... halten(ie,a,ä)/considérer qqch comme ... - rechtlich/juridiquement - die ursprüngliche Fassung/la version originale - heraus-kommen/sortir

    Publié le 9/06/2015
  • Unbekannte mauern S-Bahn-Tür komplett zu

    Unbekannte mauern S-Bahn-Tür komplett zu

    Unbekannte haben in Hamburg die Eingangstür eines S-Bahn-Waggons zugemauert. Der Fahrer entdeckte die Barrikade, nachdem er schon eine Tour nach Blankenese und zurück nach Altona gefahren war. Die Fahrt wurde dann gestoppt, alle Fahrgäste mussten aussteigen. Die Bundespolizei hat die Ermittlungen aufgenommen. Wie es in einer Mitteilung heißt, wurden die sogenannten Ytong-Steine untereinander mit einem Kleber verbunden und auch im Türbereich an der Türverkleidung festgeklebt.

    zu-mauern/murer - die S-Bahn± le RER - der Eingang/l’entrée - entdeckendécouvrir - die Fahrtla course - der Fahrgast(¨e)/le passager - aus-steigen(ie,ie)/descendre - Ermittlungen auf-nehmen/ouvrir une enquête - die Mitteilung/le communiqué - sogenanntce que l’on appelle - der Ytong-Steinle bloc Ytong - untereinander verbinden(a,u)/fixer - der Kleber/la colle - im Türbereich/au niveau de la porte - die Türverkleidung/l’encadrement de porte - fest-kleben/coller

    Publié le 12/05/2015
  • Warum der FC Bayern München keinen fünften Stern bekommt

    Warum der FC Bayern München keinen fünften Stern bekommt

    Der FC Bayern ist seit Sonntag zum 25. Mal Deutscher Meister – aber einen fünften Stern auf ihrem Trikot werden die Münchener dafür nicht erhalten. Der einfache Grund: Noch gibt es laut Reglement der Deutschen Fußball Liga (DFL) eine Obergrenze für die Meistersterne – und diese liegt bei vier Sternen. Sollte die Regel nicht gekippt werden, wird kein Stern für den Rekordchampion hinzukommen, unabhängig von der Zahl der Meistertitel.

    der Meister/le champion - der Grund(¨e)/la raison - laut/aux termes de - die Obergrenze/la limite supérieure - bei ... liegen/être de ... - die Regel kippen/supprimer le règlement - hinzu-kommen/s’ajouter - unabhängig von/indépendamment de

    Publié le 12/05/2015

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